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Geschichte des St.-Marien-Krankenhauses Dresden

Das St.-Marien-Krankenhaus wurde ursprünglich als Chirurgie und Entbindungsklinik im Jahr 1945 in Dresden-Klotzsche gegründet. Seit 1968 entwickelte sich das Krankenhaus zu einer Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, die mit dem Neubau 1998 modernisiert und erweitert wurde. 2004 wurde ein weiterer Neubau mit der Klinik für Neurologie eröffnet. Seit Beginn ist das St.-Marien-Krankenhaus in katholischer Trägerschaft, heute in Trägerschaft des Caritasverbandes für das Bistum Dresden-Meißen e.V.

1945

Aus der Not des Krieges heraus stellt die Familie Galm im Mai 1945 ihre Villa auf der Martin-Luther-Straße 24 (heute Stendaler Straße 24) in Dresden-Klotzsche notleidenden Patienten zur Verfügung.
Der Vikar Heinen plant die Gründung eines Krankenhauses in der Trägerschaft der Pfarrvikarie Klotzsche.
Die Zahl der Kranken wächst stetig. Es stehen nur 18 Betten zur Verfügung.
Familie Votteler überlässt dem neugegründeten St. Marien-Hospital zusätzlich das Grundstück mit Villa Martin-Luther-Straße 26.

1946
Das St. Marien-Hospital wird auf Initiative von Pater Dr. Lucius Teichmann (Franziskaner) in St.-Marien-Krankenhaus umbenannt.
Die Pflege übernimmt ein katholischer Frauenorden, die Kongregation der Schwestern von der heiligen Elisabeth, auch Graue Schwestern genannt.

1947
Russische Offiziere wollen das Krankenhaus als Feldlazarett nutzen, doch der Operationssaal erweist sich als zu klein.
In der Villa der Familie Galm wird eine kleine Hauskapelle eingerichtet.

1952
Der 1.000 Patient wird aufgenommen.

1959
Inzwischen verfügt das Krankenhaus über 60 Betten, verteilt auf folgende Stationen: 20 in der Chirurgie, 27 in der Gynäkologie und 13 Betten in der Geburtshilfe.
Zum Personal zählen 29 Personen, 10 davon sind Ordensschwestern.

1964
Nach Plänen des Architekten Lötzsch wird die Villa der Stendaler Straße 26 umgebaut. Unter anderem wird ein Speisenaufzug eingebaut.

1968
Die Grauen Schwestern werden abberufen.
Das Krankenhaus wechselt auf die Fachrichtung Neurologie/Psychiatrie.

1969
Herr Caritasdirektor Weisbender erhält die Generalvollmacht zur Führung des St.-Marien-Krankenhauses.

1970
Bischof Gerhard Schaffran gratuliert der Hausleitung und allen Mitarbeitern zum 25-jährigen Bestehen des St.-Marien-Krankenhauses.

1972
Das Haus erhält eine Ambulanzgenehmigung für die Fachrichtung Neurologie/Psychiatrie.

1981
Die Trägerschaft geht von der Pfarrgemeinde Heiliges Kreuz auf das Bistum Dresden-Meißen über.

1984
Die Hauskapelle „Maria, Mutter der Kranken“ wird eingeweiht.

1986
Das Funktionsgebäude mit Labor, EEG-Raum, psychiatrischer Ambulanz, Physiotherapie und anderen Diensten ist fertiggestellt.

1990
Es wird die Station 1 in der Stendaler Str. 26 geweiht. Nach langer Bauzeit ist ein Treppenaufgang mit Sanitärräumen errichtet. Die Station 1 hat 30 Betten, verteilt auf drei Etagen.

1991
Das Kuratorium beschließt die Zielplanung für eine Krankenhauserweiterung.

1994
Vom Sozialministerium wird die Planungsfreigabe zur Erweiterung des Krankenhauses erteilt.

1995
Der Träger, die Mitarbeiter und Patienten feiern das 50-jährige Bestehen des Krankenhauses.
Zum Jahresende geht die Trägerschaft vom Bistum Dresden-Meißen auf den Caritasverband für das Bistum Dresden-Meißen e.V. über.

1996
Es beginnt der Bau des ersten Abschnittes für einen Krankenhaus-Neubau, in den die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie untergebracht werden soll.

1998
Der erste Bauabschnitt ist fertig. Die Psychiatrie wird auf 90 Betten und um eine Tagesklinik mit 25 Plätzen erweitert. Die Kapelle wird eingeweiht.

2002
Der zweite Bauabschnitt beginnt.

2004
Der zweite Bauabschnitt ist fertiggestellt. In dem Neubau wird die Klinik für Neurologie mit 55 Betten auf zwei Stationen, davon fünf Intensivbetten als IMC und einer Funktionsdiagnostik mit Röntgen und Computertomographie (CT), eröffnet.

2010

Ein Magnetresonanztomograph (MRT) wird für ambulante und stationäre Patienten durch die Gemeinschaftspraxis Frau Dr. med. Claudia Wihsgott und Partner in Betrieb genommen.

2011

Die Tagesklinik wird nach umfangreicher Sanierung wiedereröffnet und der Neubau des Mehrzweckraums, u.a. als Sportraum genutzt, wird eingeweiht.

2012

Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie wird um 10 Betten auf 100 Betten erweitert.

2014

Die Tagesklinik wird von 25 auf 35 Plätze erweitert.

2016

Der zweigeschossige Anbau wird eingeweiht. Mit diesem werden Räumlichkeiten für eine gerontopsychiatrische Station und für die Tagesklinik geschaffen.


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